Eva Luise Köhler Forschungspreis für Seltene Erkrankungen 2020

Impressionen der Preisverleihung

Mit oben stehender Bildergalerie (öffnet sich nach Klick auf eines der kleinen Vorschaubilder) erinnern wir uns gerne an die Verleihung des 13. Eva Luise Köhler Forschungspreises für Seltene Erkrankungen. Am 27. Februar 2020 wurden Prof. Dr. Martina Rauner und Dr. Ulrike Baschant von der Medizinischen Fakultät der TU Dresden im Rahmen eines Festaktes in Berlin ausgezeichnet. Mit dem Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro werden die beiden Wissenschaftlerinnen die Erforschung neuer Behandlungsoptionen für Fibrodysplasia Ossificans Progressiva (FOP) vorantreiben. Bei dieser seltenen Knochenstoffwechselerkrankung bildet der Körper durch einen Gendefekt bei der Wundheilung kein Narben- , sondern Knochengewebe, wodurch sich der Körper langsam versteift.

Angesichts neuer Erfolge in der Grundlagenforschung dürfen die rund 800 Betroffenen weltweit neue Hoffnungen schöpfen. Gemeinsam mit internationalen Partnern werden die Dresdener Forscherinnen jetzt die Wirkungsweise eines kürzlich entdeckten Proteins, das die überschießende Knochenbildung hemmt, in genetisch veränderten FOP-Mäusen überprüfen.

Bei einem Festakt vor gut 180 geladenen Gästen stellten Prof. Dr. Martina Rauner und Dr. Ulrike Baschant das Projekt im Rahmen der Eva Luise Köhler Lecture vor. Zuvor hatte Nadine Großmann von der FOP-Selbsthilfe einen bewegenden Einblick in das Leben mit dieser herausfordernden Diagnose gegeben.