Kinder ischauen sich Probenröhrchen im Mitmachen-Labor an

 

35. Ernst Klenk Symposium und Patiententag am CMMC

Verstehen ist der erste Schritt

Mit einem eindringlichen Appell und hoffnungsvollen Worten eröffnete Eva Luise Köhler am 15. September 2019 das 35. Ernst Klenk Symposium für Molekulare Medizin in Köln. Im Fokus der Konferenz standen diesmal seltene Krankheitsbilder, zu denen sich über 300 führende Wissenschaftler aus aller Welt am Kölner Exzellenzcluster austauschten.

Eva Luise Köhler am Rednerpult

Eva Luise Köhler erläuterte in ihrem Grußwort, dass aktuell für weniger als 5 Prozent aller heute bekannten seltenen Krankheiten Therapien verfügbar sind. Doch sei sie angesichts des enormen Erkenntniszuwachses der insbesondere in der molekularmedizinischen Grundlagenforschung erzielt werden konnte,  zuversichtlich, dass die Quote in zukünftig steigen könne: “Sie wissen besser als ich, dass das wachsende Verständnis der grundlegenden molekularen Mechanismen uns zu vielversprechenden neuen Therapien führen kann – und darüber hinaus.”

Erstmalig hatte das CMMC bereits am Vortag des Klenk Symposiums zu einem Patiententag geladen. Nach einer kurzen Begrüßung durch die beiden Schirmherrinnen Elfi Scho-Antwerpes, Bürgermeisterin der Stadt Köln, und Eva Luise Köhler lauschten die erwachsenen Besucher abwechslungsreichen Informationen zu seltenen Krankheiten und aktueller Forschung, während die Kinder und Jugendlichen ein spannendes Mitmach-Programm erwartete.