Eva Luise Köhler und Winfried Ensinger umringt von den Verantwortlichen der Universität Tübingen

Eva Luise Köhler erhält Leonhart-Fuchs-Medaille

Für ihr langjähriges Engagement für die Erforschung und Behandlung Seltener Erkrankungen hat die Universität Tübingen Eva Luise Köhler und Wilfried Ensinger mit der Leonhart-Fuchs-Medaille ausgezeichnet. Die höchste Auszeichnung der Medizinischen Fakultät wurde am 7. Februar 2020 im Rahmen der Feierlichkeiten zum zehnjährigen Jubiläum des Tübinger Zentrums für Seltene Erkrankungen (ZSE-Tübingen) verliehen. Bereits bei der Eröffnung des ZSE-Tübingen im Januar 2010 hatte Eva Luise Köhler das Grußwort gesprochen.

Anlässlich des Jubiläums konnte auf zehn erfolgreiche Jahre zurück geblickt werden, in denen innovative Strukturen etabliert wurden. Das ZSE-Tübingen, das heute eine Vorreiterrolle für die Versorgung und Erforschung von Seltenen Erkrankungen einnimmt, umfasst mittlerweile 14 Spezialzentren. In diesen werden jährlich mehr als 5.000 Patienten, die aus ganz Deutschland sowie dem Ausland kommen, versorgt. Ausgehend von Tübingen gibt es bundesweit inzwischen 30 Zentren mit unterschiedlichen Schwerpunkten bei den Erkrankungen.

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